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"Das Monster der schwarzen Lagune" ist eine Geschichte um eine Bohrinsel, die unablässig von einem bösartigen Wesen heimgesucht wird. Nach und nach flüchten alle Arbeiter von der Ölbohrinsel und diese bleibt verlassen zurück. Doch der schottische Milliardär Angus McGorrow, dem die Insel gehört, schickt seinen Sohn Al um das Monster zu töten. Dieser hat jedoch mit Monsterjagd keine Erfahrung. Werden Al und seine Freundin Serenity herausfinden, was das Monster wirklich vorhat?Das Monster der schwarzen Lagune


"Groooo´org!"

Prolog Bearbeiten

Eine Gestalt schlich lautlos und vorsichtig durch die Gänge der großen Ölbohrinsel. Es war Mitternacht, und obwohl dies tropische Gefilde waren, war es hier bitterkalt. Die Gestalt schlich nun über einen schmalen Balken aus Metall. Um nicht im Dunkeln das Gleichgewicht zu verlieren, schaltete sie eine Taschenlampe an.
Nun war erkennnbar, dass es sich um einen Arbeiter der Insel handelte. Der Schein der Taschenlampe fiel auf einige Gerätschaften über und unter ihm, aber besonders fiel er in die Tiefe. Der Balken war gerade mal zwanzig Centimeter breit und wenn man nicht aufpasste, dann rutschte man aus und stürzte in die Tiefe. Geländer gab es keine.

Der Mann hatte nun den Balken überquert und stand auf einer Plattform. Im gesamten war die Ölborinsel bei Nacht einfach nur furchtbar. Es stank nach Öl, natürlich, aber auch die Arbeitsgeräte sahen im Dunkeln aus, wie grausame Folterinstrumente. Ständig rasselte und klapperte es irgendwo, und Leute die an Höhenangst litten, wurden erst gar nicht eingestellt. Nirgendwo gab es Geländer, man arbeitete fast immer in schwindelerregenden Höhen und der Geruch der hier herrschte verursachte ohnehin schon eine leichte Übelkeit. An einem Arbeitstag gab es tausend verschiedene Möglichkeiten, sich zu Tode zu stürzen.
Der Arbeiter schien nun fast angekommen zu sein, denn er kletterte schnell eine Eisenleiter hoch, und stand dann auf der höchsten Etage der Bohrinsel. Von hier aus konnte man das Festland sehen! Tief atmete der Mann ein.
"Es ist immer so., dachte er. "Hier oben kann man noch wirklich frische Luft atmen." Er sah über die Wellen, das Wasser sah bei Nacht aus wie das Öl, welches sie aus der Tiefe pumpten. Er hasste diese Arbeit, aber von irgendwas musste er leben. Wenigstens konnte er jede Nacht einmal aufstehen und frische Luft atmen. Das war eigentlich auch der höchste Luxus hier.
"Einmal in einem sauberen Bett schlafen...Einmal etwas vernünftiges zu essen..einmal meine Familie wiedersehen.." dachte der Mann sehnsüchtig, und fast ebenso traurig. Salzgeruch von der rauen See stieg ihm in die Nase. Er wollte gerade wieder nach unten gehen, als er sich eines anderen besann. "Vielleicht sollte ich noch einmal kurz die Ölflamme aufdrehn?", überlegte er. "Dann weiß ich, ob Morgen wenigstens ein ertragreicher Tag ist. Mehr Öl bedeutet auch mehr Geld." Er drehte sich um und ging auf ein rostiges Eisenrad zu. Kurz nachdem er das Rad aufgedreht hatte, schoss aus einem Schlot vor ihm eine große Stichflamme heraus. "Dann werde ich Morgen wenigstens gut bezahlt!" freute sich der Mann. Er wusste ja nicht, das es für ihn niemals ein Morgen geben würde. Plötzlich hörte er, wie jemand anderes die rostigen Leitersprossen zu ihm hinaufstieg."Sowas... Ist das etwa einer von meinen Kumpels? Doch spätestens als er jenen ekelhaften Laut hörte, denn der Kletterer von sich gab, wusste er, das dieser jemand kein Arbeiter war.
"GROOO`ORG..."...
Erschrocken blieb der Mann stehen. Was war denn das eben gewesen? "Hey, wer bist du?" rief er laut. Doch dann blieb ihm der Mund offen stehen. Was da die Leiter erklommen hatte, konnte nicht von dieser Welt sein. Vor ihm stand ein Fischähnliches Wesen auf zwei Beinen mit Schwimmhäuten zwischen den Fingern. Seine Arme wiesen auf den Mann, welcher jetzt ein paar Schritte zurückwich, bis es weiter nicht mehr ging. Vor ihm stand das Grauen, hinter ihm ging es hundert Meter in die Tiefe. Der Arbeiter blieb stehen, sein Gesicht bleich vor Angst. Er beobachtete das Monster da nun direkt vor ihm stand. Es bewegte eine seiner Pranken auf den Kopf des Mannes zu.
"GROO´ORG"
"Nein..." flüsterte der Mann.
"NEEEEEEEEIIIIN!"

Kapitel 1 Bearbeiten

"WAS? Sagen sie das noch einmal!"
"Ich kündige, Chef."
"Zum Teufel mit Ihnen! Sie können gra nicht kündigen, weil ich Sie feure! Sie sind der letzte Feigling! Wer glaubt denn schon an ein Monster auf einer Bohrinsel!"
"Aber es ist wahr! Wir haben einen unserer Arbeiter tot aufgefunden. Sein Kopf war vollkommen zerquetscht, Chef!"
"Ach, gehen sie zum Teufel! Und kommen sie nicht wieder!"
Der Milliardär Angus McGorrow knallte wütend den Hörer auf das Telefon. Diese Leute waren zum Verrücktwerden! Tag für Tag kündigte einer von ihnen - und das angeblich wegen einem Monster auf der Ölbohrinsel! Lächerlich! Andererseits...früher, als er in Schottland gelebt hatte,da gab es auch Monster...Werwölfe aus dem Hochmoor...Nessie, das Seeungeheuer und den Höllenhund von Howling House. Konnte es sein, das es stimmte, was die Leute sagten? Nun, in dem Fall wusste er, was er tun würde...schließlich wollte er doch schon immer einen Monsterjäger zum Sohn!


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