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Captain James Houge ließ sich langsam auf seinen Kommandosessel sinken und war überrascht, dass er obwohl er so fest und autoritär wirkte so bequem war. Er drehte ihn vom Frontbildschirm um, so dass er die Crewmitglieder sehen konnte, die mit auf die Brücke gekommen waren.
"Herzlich Willkommen auf der SRS Destiny, meine Freunde!", rief er ihnen zu und wendete sich dann an den Steuermann, einen jungen Mann namens Peter Maffle "OK, dann steuer die Kiste mal aus der Atmosphäre!"
"Aye, aye, Captain!", antwortete er und betätigte eine Felder auf dem Touchscreen vor ihm und das Schiff setzte sich in Bewegung.
"Wie läuft’s bei Ihnen?", ertönte aus dem Lautsprecher am Frontbildschirm eine Stimme. Dann erschien dort das Bild eines grauhaarigen, kleinen Mannes.
"Alles Roger hier!", antwortete der braungebrannte, 25-jährige Lieutenant Jack Hunt, der neben Houge Platz genommen hatte.
"Sehr gut, wir wissen nicht, wie lange wir Funkkontakt halten können! Vielleicht können wir Ihnen nicht helfen, wenn Sie in Schwierigkeiten haben.", erklärte der Grauhaarige.
"Wir kommen schon klar! Wir haben die besten Leute der Welt an Bord."
"Viel Glück!", verabschiedete er sich.
"Ciao!"
Ein kurzes Ruckeln ging durchs ganze Schiff.
"Maffle, was war das?", fragte der Captain.
"Ich glaub ich bin vom Touchscreen abgerutscht.", erklärte er.
"Oder wir werden von Aliens angegriffen!", witzelte Lieutenant Hunt.
"Ha, ha!", antwortete Houge ironisch "OK, ich würde sagen, wir inspizieren unsere Quartiere, während unser ruckelnder Freund Pete hier dass Schiff auf Autopiloten einstellt!"
"Alles klar, Captain! Nur, wohin wollen wir?"
"Im Navi sind Koordinaten eingespeichert, zu denen wir fliegen sollten."
"Roger, Roger", ahmte Maffle die Kampfdroiden aus Star Wars täuschend echt nach.

Houge stand auf und verließ die Kommandobrücke. Einige andere folgten ihm. An der Tür zu seinem Quartier stand eine junge, braunhaarige Frau, die ihn anlächelte, als sie ihn sah. Er beschleunigte seinen Schritt und umarmte sie, als er ankam. "May, warum warst du nicht auf der Brücke?"
„Ich musste noch einige Computer neu justieren...“, erklärte sie „Und wie ist‘s gelaufen, Captain?“
„Klasse!“
„Mrs. Houge, PC 2 hat sich überlastet, wir brauchen ihre Hilfe!“
James Houge sah May etwas traurig an, küsste sie und meinte: „So ist es also, mit der einzigen vernünftigen Technikerin an Bord verheiratet zu sein...“
„Ich komm gleich noch mal vorbei, wenn das Problem beseitigt ist.“
Etwa zur gleichen Zeit erhielt James einen Funkspruch, der ihm mitteilte, auf’s Kommandodeck zu gehen. Sie war von Peter Maffle, dem Navigator. Als James dort ankam, war auf dem Frontbildschirm ein herrenlos im All umhertreibendes Schiff zu sehen.
„Weißt du was das ist?“, fragte Houge Maffle begeistert.
„Ein Raumschiff…“
„Und der Beweis dafür, dass es außerirdisches Leben gibt! So weit ist kein irdisches Fahrzeug jemals vorgedrungen.“
„Du hast Recht!“
„Ich geh da rein!“
„Aye, aye, Captain! Wer soll mitkommen? Ich kann sie verständigen.“
„Hunt, Zore und du!“, antwortete James.
„Ich, warum?“
„Weil du es gefunden hast.“
Maffle lächelte, lehnte dann allerdings ab: „Das ist nichts für mich! Nimm lieber jemand anderen mit!“
„Dann ruf noch May, May Houge! So wie ich sie kenne wird sie sowieso mitkommen wollen!“
„Houge? Ist sie mit dir verwandt?“
„Das will ich nicht hoffen! Sie ist meine Frau.“, witzelte der Captain.

Einige Minuten später waren alle Vier im ‘‘Kapselraum‘‘, wie der Raum mit den kleinen Transportkugeln von der Crew genannt wurde. Der Captain, James Houge, und seien Frau May, sowie Lieutenant Jack Hunt und der ehemalige Jäger und heutiger Waffenexperte Freddy Zore, der selbst mit einem Jagdgewehr und zwei Handfeuerwaffen ausgerüstet war und der den anderen ebenfalls Waffen mitgebracht hatte: James trug eine kleine Handfeuerwaffe und ein Jagdmesser, May einen Taser, der das Nervensystem des Getroffenen lähmt, sowie einige Blend- und Sprenggranaten, und Jack eine MP2, die pro Minute etwa 550 Schuss abgeben konnte. Außerdem war noch der Schiffsarzt, ein junger Mann namens Dr. Jethro Crow, der nur eine Art medizinisches Notfallkit bei sich hatte. Die Fünf setzten sich in eine der Kapseln und ließen sich dann von Peter Maffle in Richtung des Schiffes abschießen.
Dort angekommen fuhren sich aus der Kapsel 3 stachelartige Greifarme aus, die sich in die Haut des Schiffes bohrten. Dann erweiterten sich diese Streben zu einem Art Gang, der sich durch die Haut des Schiffes bohrte und so einen Gang freigab, den das Team nun nahm um ins innere des Schiffes zu kommen. Dort angekommen blickten sich die fünf einmal um und liefen dann gemeinsam durch die Gänge des Schiffes. Als sie eine Tür öffneten, die anscheinend zu den Mannschaftsräumen führte machten sie eine grausige Entdeckung!
Der gesamte Raum war mit menschenähnlichen Leichen überseht. Der einzige Unterschied zu Menschen war die etwas gräuliche Hautfarbe und eine Art Tentakel, die an der ganzen Wirbelsäule entlang aus dem Rücken austraten.
Und dann war da noch ein etwa drei Meter großes hundeähnliches, rotes Monster, dass in der Mitte des Raumes mit aufgestochenem Hals lag, aus dem literweise Blut austrat.
„Das ist ja abartig!“, rief Lt. Hunt nahezu im gleichen Moment aus, in dem Jethro „Das ist faszinierend!“ rief.
„Faszinierend?“, fragte ihn der Captain.
„Ja! Es handelt sich um die ersten bekannten außerirdischen Lebensformen.“
„Unter dem Gesichtspunkt...“, stimmte James ihm zu und fügte dann hinzu: „OK, Doktor, sehen Sie sich den Rothund an, die anderen überprüfen, ob noch ein Crewmitglied der Aliens lebt! May, wir sehen uns im weiteren Schiff um!“
Dr. Crow beugte sich zu dem hundeähnlichen Monster in der Mitte des Raumes herunter und kontrollierte den Puls des Aliens.
„Es ist definitiv tot!“
„Die andern Viecher hier auch.“, antwortete ihm Hunt unberührt.
„Ich seh‘ sie mir auch noch mal an.“


FORTSETZUNG FOLGT

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